rz-nichtmehr-Azubi

Die Würfel sind gefallen. Und wir, die Azubis vom Jahrgang 2009, haben unsere Ausbildung alle erfolgreich abgeschlossen und bleiben der Rhein-Zeitung auch weiterhin gerne treu, sind also alle übernommen worden.

Mit Prüfungsergebnissen von vier zweien und einer eins braucht sich auch niemand zu verstecken, ganz im Gegenteil. So bleibt mir (und uns) eigentlich nicht mehr zu sagen, als das, was wir schon auf unserer Abschlussfeier betont haben:

 

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Die guten alten Vorsätze!

“Neues Jahr, neues Glück”

Ist der 01.01. wirklich immer ein Neuanfang? Ist es nicht ein ganz normaler Tag in einer ganz normalen Woche?

Viele Nutzen das neue Jahr, um unangenehme Eindrücke und Gedanken hinter sich zu lassen. Doch geht das überhaupt? Denn eigentlich lebt man ja einfach weiter, genau so als wäre es  Mitte des Jahres.

Meiner Meinung nach kommt es auf die eigene Einstellung an. Man kann sich auch in einem anderem Quartal des Jahres Ziele setzen, dafür braucht man nicht unbedingt eine andere Zahl am Ende des Datums.

Ziele setzen, die Vorsätze für’s neuen Jahres dann auch wirklich umsetzen, auch das hilft Einem weiter, wenn man etwas hinter sich lassen will. Versuchen ein neuer Mensch zu werden, obwohl man nur eine Kleinigkeit an seiner Einstellung ändert. Das neue Jahr hilft den Menschen, sich zu überwinden Ziele zu setzen. Man ´lässt ein erlebtes Jahr hinter sich und schaut auf ein neues Jahr voller Ungewissheit, denn es kommt nie genau wie man es plant.

Wie sieht’s mit euch aus? Was haltet ihr von Vorsätzen? Macht ihr euch jedes Jahr selbst welche?

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Da simma wieder! Abschlussprüfung fertig.

Eigentlich muss man dazu ja nicht mehr viel sagen.

Außer: Vielen Dank an alle, die uns in welcher Form auch immer unterstüzt und nette Worte haben zukommen lassen – das hat auf jeden Fall echt motiviert!
Ich freue mich sehr, dass wir alle die Prüfungen hinter uns haben und selbiges diesen Freitag mit allen Azubis die Zeit und Lust haben entsprechend zu feiern gedenken.
Dazu wie die Prüfung lief, kann ich nicht für alle sprechen und wir sind ja auch erst seit ner guten Stunde fertig. Aber ich behaupte einfach mal, dass alle bestanden haben (ich glaube, so weit kann ich mich aus dem Fenster lehnen ;-) ).
Leider hat es während der Lernzeit nicht mit “regelmäßigen Updates” von meiner Seite aus geklappt, da meine Zeiteinteilung doch offenbar zu individuell war.
Wie dem auch sei und wie schon gesagt, ich freue mich sehr auf Freitag und darauf, euch alle wiederzusehen! :-)

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Und ehe man sich versieht…

Nun auch mein erster Eintrag auf unserem grandios laufenden Blog ;)

Ich find es unfassbar. 3 Monate sind schon vergangen. Die Zeit rennt förmlich. Ich habe jetzt bereits drei Abteilungen hinter mir gelassen. In glühender Hitze haben wir unsere Ausbildung hier begonnen, jetzt wehen schon die Blätter von den Bäumen.

Es ist, wie ich bei unserem Paten-Abschlussgespräch bereits erwähnte, als wären wir zu einer kleinen Familie zusammengerückt und einen besseren Start kann man sich doch wohl kaum vorstellen, oder? Am Montag saßen bereits ganz viele neue Gesichter für die Ausbildung 2012 am Empfang, ganz so wie wir vor 1,2 oder 3 Jahren.

Als ich mit Meike und Dominic im Konferenzraum für genau diesen Test im März saß, war ich unglaublich aufgeregt. Ich wollte gar nicht aus dem Auto aussteigen. Der Test lief wohl gut und schon wurde ich am Empfang von Sabrina für das Vorstellungsgespräch abgeholt und sie konnte mir wirklich die Angst etwas nehmen. Ja und jetzt sitz’ ich hier im Einkauf, bekomme jeden Freitag ein leckeres Frühstück und kann mich wirklich nicht beklagen ;) Bis jetzt habe ich nur positive Erfahrungen gesammelt, in den nächsten Monaten schreiben wir unsere ersten Arbeiten und Tests in Köln, auch dort hat man Angst irgendwelche Erwartungen nicht erfüllen zu können. Ich hoffe, das verfliegt sobald der erste Test abgegeben ist. Auch hier nochmal an die 2009er fest gedrückte Daumen für den 22. und 23. November, ihr seid super, ihr packt das ohne Probleme ;)

Und ehe man sich versieht, verlassen uns fünf aus dem Azubi-Kreis, es kommen eine ungewisse Anzahl neue Azubis dazu und man ist schon in der Lage viel Wissenswertes weitergeben zu können. Ich persönlich freue mich sehr darauf :)

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Es Kleen vom Land.

Jedes Mal das gleiche. Ich erzähle meinen lieben Azubikollegen euphorisch eine meiner mehr oder weniger lustigen Geschichten in der Mittagspause, über die meistens nur ich selbst lache. Natürlich bemerke ich dabei nicht meinen minimalen Dialekt der sich vorallem in den Endlauten der Wörter, die mit  ”er” enden deutlich ist.

“Was willst du? Wassää?”, ist eines der häufigen Bemerkungen, die ich zu Ohren krieg. ;D

Das ganze ist natürlich nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil, aber ich kann nunmal nicht ganz “reines” Hochdeutsch, vorallem wenn man’s von zu Hause nicht so gewohnt ist, und deheem gefällts eem doch fascht immä am Beschte!

“Deheem” ist bei mir der wunderschöne Soonwald, am Rande des Hunsrücks, zwischen Simmern und Bad Kreuznach.

Wie ihr alle wisst, bin ich für die Ausbildung in die schöne Altstadt von “Kuwwelenz” gezogen. Ich wohne in  einer super WG mit zwei tollen Mitbewohnern, doch so ganz glücklich bin ich immernoch nicht. Warum? Koblenz ist schrecklich, was die Parksituationen betrifft. Ich hab noch mein Auto, was uns auch jedes zweite Mal, wenn Schule ist, nach Köln kutschiert und das möchte ich natürlich auch gern behalten. Die erste Option war natürlich Anwohnerparken. Aber jeden Nachmittag nach der Arbeit durch Koblenz kurven um zufällig einen freien Parkplatz zu finden? Ne, ne. Nicht so super. Also hab ich mich für den einzigen kostenfreien Parkplatz in “Altstadtnähe” entschieden und muss dort jetzt jeden Morgen erst mal hinlaufen. Im Winter nicht ganz so toll, da ich über ne Brücke laufen muss und da zieht’s bekanntlich “wie Hechtsupp”.

Da ich mich schnell an mein Lebensumfeld gewöhne, muss ich aufpassen, dass ich mir nicht noch den Koblenzer Dialekt angewöhne, denn unlogische Dinge wie “holen” statt “nehmen” zu sagen, ergibt für mich keinen Sinn. So wird zum Beispiel bei einer Diät “abgeholt”. Als ich das zum ersten Mal hörte, dachte ich “euch holen ‘se auch bald!”

Wie ich “Wassä” sag, sagt man hier “Gehörn”, meiner Meinung nach kann das wirklich genauso unterhaltsam klingen.

Ja ja, Dialekte sind schon so ‘ne Sache für sich, aber sie machen meiner Meinung nach einen Menschen manchmal viel sympathischer. Und ich finde auch, dass sie oft bereits nach einem Satz dem Zuhörer erklären, wo die Person herkommen könnte und das wiederrum find ich “ne subbä Sach!”

So, jetzt bin ich’s langsam “läärisch”, was meent ihr dann?! Orre denkter jetzt: “Das do is ganz ä, das hotse doch nimmä all!”

 

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Abschlussprüfung; Ahoi!

Am 22. und 23. November ist es so weit. Wir – die Azubis 2009 – legen unsere schriftliche Abschlussprüfung ab. Bis vor kurzem war ich dem Verfahren sehr zugetan, nicht weiter zu denken als bis zu diesen beiden Tagen. Warum auch? Schließlich ist es sowas wie das Ziel einer zweieinhalbjährigen Reise. Diese kam mir im Übrigen deutlich kürzer vor und rückwirkend betrachtet strich sie verdammt schnell vorüber. Das liegt bestimmt nicht zuletzt an meinen tollen Mit-Azubis, mit denen dienstlich und privat immer einiges geht.

Am Ende dieser Woche wird nun jeder von uns in seinen Lernurlaub starten. Für mich beginnt dieser mit einem einwöchigen Urlaub in Holland. Komischer Start in einen Lernurlaub kurz vor der Abschlussprüfung? Nicht ganz, denn ich besuche dort meine Freundin, die z.Z. an ihrer Bachelor-Arbeit feilt und 40 Stunden die Woche arbeitet. Und da Holland, frei nach meiner Freundin, eine „Mono-Jahreszeit aus Sturm und Regen“ an den Tag legt, wird sich sehr viel Zeit zum Lernen ergeben. Schon allein mangels Alternativen. So wird jeder von uns seine Zeit nutzen, bestimmt nicht nur fürs Lernen. Obwohl sich in der Vorbereitungszeit zum Glück auch ein gemeinsamer Termin hat finden lassen, an dem wir alle (die Azubis 2009) zusammen nochmal einen Tag verbringen werden um uns gegenseitig fachlich als auch sozial den Rücken zu stärken.

Auf der anderen Seite beginnt hiermit auch ein neuer Abschnitt in unserem beruflichen Werdegang und vor allem in unserem Leben. Um genau zu sein jedoch erst im Januar, wenn dann auch die mündliche Prüfung be- und überstanden ist. Hierbei fühle ich mich ähnlich wie kurz vor dem Abitur. Eine dezente Ungewissheit schwebt über uns. Sicher wegen der Prüfung, aber auch wegen dem Weg, auf den man sich nach der Prüfung begibt. In jedem Fall waren es für uns sehr ereignisreiche, unterhaltsame, interessante aber auch sehr lehrreiche Jahre voller Abwechslung – und ein guter erster Schritt ins Berufsleben.

Da ich nach der Abschlussprüfung in meinem schönen Heimatörtchen Bad Neuenahr eingesetzt bin, werde ich am Freitag zum ersten Mal in meiner Ausbildung eine Abwesenheitsnotiz verfassen und bestimmt nicht zum letzten Mal meine Mit-Azubis knuddeln. In jedem Fall kann ich die Ausbildung schon jetzt als „sehr erfolgreich“ beschreiben, auch wenn ich mein persönliches Ergebnis erst noch fabrizieren muss – mit einem hoffentlich ähnlichen Ausgang..  ;-)

Ich bin gespannt auf eure Kommentare & werde mich bestimmt auch von zu Hause aus das ein oder andere Mal per Mail/Blog zu Wort melden.

Peace :)

Veröffentlicht unter Daniel, Unsere Ausbildung, Wir Azubis | 3 Kommentare

Ich blogge

Nachem ein männlicher 2009er Azubi (ich möchte keine Namen nennen) mich nun doch überreden konnte, zu bloggen, hier mein 1. Versuch.
Wahrscheinlich wissen die meisten von euch ja, dass ich vor der Ausbildung für 2 Monate in Italien war, als Au Pair. Die 2 Monate haben mir total gut gefallen, weil ich viel über das Land kennengelernt habe, nette Menschen getroffen habe, sehr viel leckeres gegessen habe, die meiste Zeit lang Sonne hatte, habe in Genua direkt am Meer gewohnt, eben wie man sich einen Italienurlaub vorstellt. Aber ich habe auch vieles kennengelernt, was man eben in einem Urlaub nicht so mitbekommt. Zumindest stimmen manche Klischees von Italien dermaßen, dass ich nach 2 Monaten heilfroh war, endlich nochmal Hunsrücker Krumbaare essen zu können, oder überhaupt ein Hauptgericht, in dem es alles zusammen auf einem Teller gibt. Denn 2 Monate lang, habe ich sowohl mittags, als auch abends, als ersten Gang Pasta gegessen, als zweiten ein , auf einem Teller serviertes, Stück Fleisch, oder ein paar Scheiben Schinken mit gaaaanz viel Olivenöl darüber (am Anfang fand ichs ziemlich unapettitlich) und danach noch ein Stück Obst. Nudeln esser ich immer noch gerne, aaaber, mit schön viel Soße :) Denn in Italien kann man oft nur an der Farbe erkennen, ob es Tomatensoße oder Pesto dazu gibt. Allerdings kann ich bis heute noch keine Schokoladen-Cornflakes mehr sehen. Denn so ist eben das italienische Frühstück, süß und ziemlich klein ausgefallen. Wie lecker das Eis ist, brauch ich bestimmt keinem zu erzählen, aber zum Leben, find ich 1,50€ pro Eis ziemlich teuer. was mir auch aufgefallen ist, die Italiener sind ziemlich Weicheier :D Ohne rassistisch zu werden, aber die deutschen Jungs sind doch um einiges härter. Wenn ein deutscher Junge hinfällt und sich verletzt, würde er sich wahrscheinlich schnell umsehen und schauen, dass es auch ja niemand mitbekommen hat. Mein kleiner 7-jähriger Au Pair Junge war da aber ganz anders. Als er hingefallen ist, ist er so lange liegen geblieben, BIS es jeder gesehen hat, hat angefangen zu weinen und ist eine Stunde lang (ich hab auf die Uhr geguckt) den Arm stützend über das Fußballgeld gelaufen, damit auch jeder sieht, dass er sich verletzt hat, obwohl es nur eine kleine Schramme war. Jobs und Wohnungen bekommt man in Italien auch am besten, wenn man irgendwelche Connections hat, sonst kann es schwierig werden.
Obwohl das noch lange nicht alles ist, was ich über Italien kennengelernt hab, hatte ich eine soo tolle Zeit, die ich besser nicht hätte füllen können.
Leider muss ich jetzt Feierabend machen :)

Veröffentlicht unter Lena | 1 Kommentar

Pix!

Ich muss sagen, dass ich hier einige Profilbilder vermisse!

Wenn ihr keine findet, kann ich euch gerne behilflich sein. Ich habe da ein paar Raritäten von so manchem auf Lager! ;-)

Veröffentlicht unter Marcel | 3 Kommentare

Warum mich Konzerte so glücklich machen

Gestern Abend war ich auf einem Clueso Konzert hier in Koblenz. Durch “Chicago” und neuen, radiotauglichen Songs wie “Gewinner” wurde Thomas Huebner aka Clueso bekannt und ist vorallem bei Mädels sehr beliebt (was den enorm weiblichen Überschuss auf seinen Konzerten erklärt). Mich begeistern seine Texte sehr, die oft sehr tiefgründig sind und, wenn man sie denn versteht ;) , sehr berührend sind und richtig unter die Haut gehen können.

Worüber ich eigentlich schreiben wollte, war meine persönliche/r  Einstellung/Eindruck zu Live-Musik.

Viele Menschen sind der Meinung, dass Musik auf Platte zu hören vollkommen ausreicht. Ich war nie deren Meinung. Ich versuche auf so viele Konzerte und Festivals wie möglich zu fahren, um diese, für mich, Glücksmomente, zu sammeln. Mit 14 war ich auf meinem ersten großen Rockkonzert. Und anstatt klein anzufangen, musste es natürlich die wunderschöne und riesige Festhalle in Frankfurt sein, da dort die Red Hot Chili Peppers spielten. Natürlich musste ich meine Eltern erstmal davon überzeugen, denn nicht jedes 14- jährige Mädchen darf auf ein großes Rockkonzert. Doch ich hab’s letztendlich geschafft, sie mit allen Mitteln, die ich zu dem Zeitpunkt schon kannte, zu überreden. Ich war damals so angetan und stand mit großen Augen als Nadel im Heuhaufen zwischen tausender Menschen, die alle aus dem selben Grund wie ich da waren. Das Konzert hat mich so überwältigt, dass ich 2007 direkt mein erstes Festival ansteuerte. Damals erst 15 und ziemlich unerfahren wusste ich noch gar nicht, was da auf mich zukommt.

Doch mittlerweile, nach mehr als 9 Festivals und zisch Konzerten ist es Routine geworden zu packen und zu planen. Und es wird nie langweilig. Einige meiner Lieblingskünstler habe ich bereits mehrfach gesehen und ich werde nicht sagen, dass es jetzt das letzte mal war. Von Raggae über Elektro bis Metal, von Pogo bis ”raven”, solange die Künstler zum Publikum passen, passt auch der Rest.

Auf Konzerten bin ich in meiner eigenen, kleinen Welt, mit einem breitem Dauergrinsen auf dem Gesicht. Und das gute ist, Drogen brauche ich dafür nicht, die Athmosphäre reicht vollkommen aus.

 

Jetzt “haut” mal Meinungen raus, meine Lieben.

Wie steht ihr zu Live-Musik?

Veröffentlicht unter Meike, Unsere Freizeit | 3 Kommentare

Ein Danke!

Gestern war ja unser Abschlussgespräch zum Patensystem und dabei kamen ganz ganz viele positive Eindrücke und Erlebnisse zur Sprache.

Generell sind wir einfach alle überrascht so herzlich von euch aufgenommen worden zu sein und nach gerade mal etwas über 2 Monate sagen zu können, dass wir uns hier rundum wohlfühlen.
Dies gilt natürlich nicht nur für unsere Paten Sabrina, Caro und Sascha, sondern auch für alle anderen, die uns den Einstieg hier wesentlich erleichtert haben und immer mit Rat und Tat zu Seite standen. Einfach mal ein kleines Dankeschön von mir, aber ich denke im Namen aller!

Auf eine weiterhin schöne Zeit, das Prosit gibts morgen :)

Veröffentlicht unter Saskia, Wir Azubis | 1 Kommentar